Marc A. Herren schreibt PR Extra – Neues aus der Dimensionsfalte
19. Juli 2009 @ 13:52 von Ralf KönigNeues aus der Perry Rhodan Redaktion, hieß es gerade eben. Und Informationen hat es tatsächlich ein paar gegeben, denn über neue Produkte informiert man ja immer gerne.
Besonders interessant aus Sicht des PR-Fans ist sicher die Info, dass für den Herbst ein neues PR-Extra angekündigt ist. Die zu erwartende Nummer 9 der Extra-Romane wird nach einem Expose von Christian Montillon geschrieben werden. Sie spielt in der Handlungslücke zwischen Band 2499 und 2500 und wird von einem neuen Autor verfasst. Autor soll Marc A. Herren sein.
Neues gab es auch zu den Online-Abenteuern. Es ist ein Spiel geplant, dass als Multiplayer-Online Rollenspiel produziert werden soll. Auch einen Single-Modus könnte es geben, aber besonders viel konnte Klaus dazu noch nicht verraten, nicht mal ob das Projekt überhaupt in absehbarer Zeit auf den Markt kommen kann.
Stefans Frage nach der Serie Elfenzeit ergab, dass die Serie zusammen mit Bertelsmann für 20 Folgen geplant ist. Allerdings sind davon bisher erst 16 Folgen vertraglich bestätigt. Danach kann es durchaus auch weitergehen, jedenfalls wenn es nach der PR-Redaktion um Klaus Frick geht. Fraglich ist aber, wann das passiert. Es könnte direkt weitergehen, oder aber eine Pause geben. Die würde dann aber gewisse Probleme verursachen. Sollte erst 2011 mit der Reihe weitergemacht werden, stünde dem das große Jubiläum der PR-Serie entgegen. Die PR-Redaktion hätte dann eventuell für eine Fortsetzung keine Zeit. Wie das aussieht, wird sich aber noch weisen müssen.
Zu Raimund Peters Fan-Animationsfilm kamen dann auch noch einige Fragen auf. Es wurde angefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, diesen Film den Fans zugänglich zu machen, und zwar offiziell. Klaus Frick verwies auf die bekannten Schwierigkeiten. Die Lizenz ist derzeit exklusiv vergeben und selbst wenn VPM grünes Licht geben würde, könnte der Lizenznehmer ihnen deswegen Schwierigkeiten machen. Weder VPM noch Raimund selbst wollen natürlich eine unangenehme Überraschung erleben. Aber Klaus sagte auch deutlich, dass es im Interesse des Verlages wäre, den Film anbieten zu können. Derzeit ist dafür aber keine Lösung in Sicht und so lange werden wir uns noch gedulden müssen.
Zum PR-Film wollte Klaus eigentlich keine Fragen hören, deshalb zensierte er die Frageliste Stefans um diesen Punkt. Aber diese Fragen kamen dann trotzdem, auch über den Umweg der Animation von Raimund. Die vertragliche Situation gibt offensichtlich her, dass der Lizenznehmer für den Film schon so lange brauchen darf. Klaus hat auch deutlich gesagt, dass die Aktivitäten den Film betreffend durchaus noch nicht beendet sind. Der Lizenznehmer, vor allem in Person von Marcus Rosenmüller und Bruno Eyron, arbeiten immer wieder an den Konzepten und versuchen, Geldgeber auch von Übersee mit ins Boot zu nehmen. Derzeit scheint Eyron eine Reise nach Hollywood zu planen, wo es auch um das PR-Projekt gehen soll. Rosenmüller dreht hingegen gerade einen Fernsehzweiteiler in Italien und ist wohl auch dort immer in Sachen Perry Rhodan unterwegs. Für den Fan sichtbares, gibt es aber nach wie vor nicht.
Auch über die neuen Taschenhefte wurde geredet. Klaus sagte deutlich, dass die erschienene Nummer 1 genauso wie die geplante Nummer 2 ein Versuchsballon sind. Eine potentielle Nummer 3 gibt es zwar bereits, aber grünes Licht wird er erst erhalten, wenn er für Band 1 Zahlen liefern kann und diese zufriedenstellend ausfallen. Sollte das nicht passieren, wird der Serie kein langes Leben beschieden sein. Besonderes Problem des Taschenheft-Formates ist leider, dass es sich in den letzten Jahren sehr im Bereich des Frauenromans positioniert hat. Sprich: Es sind vorwiegend Serien wie bianca, baccara oder sonst was (mehr Namen wurden nicht genannt und ich kenne mich damit nicht aus) die damit assoziiert werden. Und es ist darüber hinaus schwierig, die Zeitschriftenhändler dazu zu bringen, die Serie im Bereich der “Männerliteratur” zu bringen. Klaus wies darauf hin, dass natürlich nicht immer ausschließlich Frauen oder Männer so ein Produkt kaufen, aber es gibt schon bevorzugte Zielgruppen und dementsprechend werden die Romane eben auch präsentiert. Nach Versuchen der Konkurrenz von Bastei (namentlich wurden Vampira und Die Ufo-Akten genannt), hat sich dieser Trend auch sehr verfestigt, dass man die Taschenhefte auch eher für Frauen sichtbar platziert.
Und zu guter Letzt ging es auch noch um Comic-Projekte. Dirk Schulz plant immer noch einen PR-Comic bei Splitter, aber das scheitert an seiner zeitlichen Verfügbarkeit. Ähnliches gilt für ein Projekt mit Swen Papenbrock. Nicht mehr geben, wird es wohl den PR-Kalender bei Splitter. Das Produkt hat sich wohl nicht so verkauft, dass ein Nachfolger sich aufdrängt. Schlecht auch nicht, aber halt nicht gut genug, dass man noch mal durchstarten will. Gleiches gilt auch für das Brettspiel bei Kosmos, das sich zwar ebenfalls nicht schlecht verkauft hat, aber halt auch nicht super. Trotzdem könnte es aus dieser Ecke mal wieder was geben, aber die Betonung liegt eindeutig auf könnte.
Zu guter letzt wurde der Vorschlag, die Ärzte für das 50 Jahre Jubiläum zu einem Musikstück über PR zu überreden, verworfen. Nicht dass Klaus das nicht gefallen würde, aber er meinte, dass er dieses Thema schon mal mit ihnen angesprochen hätte und dabei wurde ihm gesagt, dass die Ärzte kein Interesse daran hätten, sich vor einen Marketing-Karren spannen zu lassen. Es wird also wohl kein Musikstück von der “Besten Band der Welt” über Perry Rhodan geben.
Werkstattbericht Perry Rhodan
19. Juli 2009 @ 10:44 von Ralf KönigGuten Morgen aus Garching. Es gab Neuigkeiten aus der Perry Rhodan Reaktion. Offensichtlich soll es einen Gasttitelbildzeichner geben, der auch bereits die STORM-Comics gezeichnet hat. Betroffen werden die Romane 2504 bis 2507 sein.
Darüber hinaus gab es eine Menge an Informationen darüber, wie man einen Heftroman technisch erstellt. Wer schon einmal im Verlag zu Besuch war, der kann sich das in etwa vorstellen.
Vorgestellt wurde der Ablauf in der Druckerei, wie die einzelnen Seiten auf die Bögen kommen, der Roman geschnitten und verpackt wird und schließlich zur Auslieferung kommt. Seit 48 Jahren erscheint jede Woche ein Roman, ein gewaltiger Logistischer Aufwand, die Romane an den Mann und die Frau zu bekommen.
Sollte irgendeine Lieferung tatsächlich in einem Gebiet nicht ankommen, kriegt das der Verlag selbst oft auch gar nicht mit, weil die Romane an Großhändler gehen, die sie ihrerseits an Zwischenhändler weiter verteilen und so mehrere Stationen die Romane bekommen, bevor sie am Kiosk ankommen. Sollte mal ein Roman in einer Region nicht angekommen sein, ist das für den Verlag kaum nachvollziehbar.
Deswegen bittet Klaus Frick auch darum, Feedback an den Verlag zu geben. Wenn Romane nicht ankommen, ist das für VPM von großem Interesse.
ARD Nachtmagazin zum Ansehen
19. Juli 2009 @ 00:49 von Erich HerbstUnter
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/noidstem164.html
kann das ARD-Nachtmagazin angesehen werden, auf das ich schon hingewiesen habe.
Für Eilige hier die Stellen zu Perry Rhodan:
Zwischenmoderation: 10:00 bis 10:33
Anmoderation und Beitrag: 15:45 bis Ende
Der Beitrag ist, so finde ich zumindest, ganz ordentlich gemacht. Warum allerdings Perry Rhodan von Moderatorin Gabi Bauer als „Science Fiction-Comic-Held” bezeichnet wird, wird wohl immer ein Rätsel bleiben…
“Der Einsame der Zeit”
18. Juli 2009 @ 23:47 von Ralf KönigEin berühmter Roman aus der Serie beschreibt das Psychoduell zwischen Perry Rhodan und Atlan. Bis hin zu dem Wasservers, der immer noch legendär ist. Genau diese Geschichte will Hans Joachim Thunack verfilmen. Immer noch. Der Film soll demnächst kommen. So sagte er in einer Grußbotschaft an die Fans in Garching.
Ehrlich gesagt, sagte er nicht “demnächst”. Aber was ziemlich ähnliches. Es klang wie, er hoffe, dass es bald so weit ist. Leider scheitert das im Moment an einigen Schwierigkeiten. Der Renderer (Kurt Neubauer) in seinem Team ist z.B. krankheitsbedingt ausgefallen. Vielleicht will ja etwas nicht, dass der Film erscheint. Auf jeden Fall fragte er an, ob es nicht Mitarbeit aus der Schar der Fans gibt, die die entstandene Lücke auffangen könnten.
Ja, und dann ließ er Robert Vogel Szenen zeigen, die noch nie gesehen wurden. Animationen, die deutlich mehr zeigen, das Psychoduell zwischen Atlan und Rhodan praktisch komplett. Eine merkwürdige Mischung eines Films aus den siebziger Jahren und moderner Rendering-Szenen, die einen Atlan mit Wischmop auf dem Kopf zu zeigen scheinen.
Das soll aber nicht nur negativ klingen. Die Szenen hatten durchaus einen gewissen Charme. Erstaunlicherweise funktioniert der Film trotzdem, obwohl man die Szenen eigentlich nachdrehen sollte, damit das Gesamtbild etwas stimmiger ist. Aber dann wird der Film wahrscheinlich nie fertig.
Positiv ist zu vermerken, dass die Sequenzen durchaus nicht schlecht waren und auch angekommen sind. Jetzt müssen den Worten Taten folgen. An den Fans würde es wahrscheinlich nicht scheitern. Viel Erfolg an Hans Joachim, dass die Arbeit doch noch fertig gestellt wird.
Late Night mit Leo Lukas und Hartmut Kasper
18. Juli 2009 @ 23:41 von Ralf KönigAlias Wim Vandemaan. Es war eine vergnügliche Runde, in der viel gelacht und gescherzt wurde. Zum Beispiel wurde über Fernsehserien gesprochen, wie Star Trek. Leo meinte, wenn er fernsieht, dann kann er einfach nie einschlafen, weil er immer wissen will, was noch kommt. Also meinte Hartmut, dann schlafe er bei Star Trek nie ein. Antwort: Bei allem außer Star Trek … Weil da weiß er immer schon, was kommt.
Oder Black Beauty. Als der Vorschlag kam, darüber zu reden, meinte Leo sogleich: “Ich hasse Pferde”.
Und Hartmut redete über wohlschmeckende Pferdewurst.
Leo Lukas weist außerdem darauf hin, dass es einige Unikate in den Romanen gibt. Dank ihm. Denn nur ihm ist es zu verdanken, dass das Personenkästchen in einem Roman einmal rechts erschienen ist. Es war ein Roman, der vollkommen auf der vier aufgebaut war. Vier und Acht waren die beherrschenden Zahlen. Er kam während dem Schreiben sogar auf die Idee, ob das Volk nicht eine Mathematik auf dem Achtersystem aufbauend haben könnte. Als er das mit Rainer diskutierte, meinte der, dass er diese Idee auch schon hatte, aber den Autor nicht überfordern wollte. Seither hat er Rainer lieben gelernt.
Überhaupt der Personenkasten. Er könne nicht arbeiten, bevor er nicht gefüllt ist. Hartmut lässt sich dann darüber aus, dass es manche Künstler schaffen, den kompletten Romane im Personenkasten bereits zusammen zu fassen. Leo meint, er mache das immer selbst. Wie gesagt, er kann nicht arbeiten ohne diese Infos. Auch der Titel muss gefüllt sein. Einfach nur drei Fragezeichen, damit kann er nix anfangen. Hartmut meinte, dass die drei Fragezeichen ja auch eine gänzlich andere Serie wäre. Außerdem fragte er Leo ganz erstaunt, warum er denn den Personenkasten füllen würde. Das wäre doch gar nicht seine Aufgabe. Er würde das nie machen.
“Was, Du musst das nicht machen?” Leo guckte erst Hartmut konsterniert an, dann ins Publikum, wo vermutlich der Klaus Frick sass: “Der muss das nicht machen?” Er war ganz erstaunt. Hartmut fragte ihn dann, ob er auch den Anschlusstext zum nächsten Roman selber schreiben würde, aber das verneinte der Leo dann. Aber ohne Titelbild könne er auch nicht arbeiten. Ein Roman fange ja von vorne an. Titelbild, Titel und Personenkasten müssten also schon da sein, sonst könne er nicht schreiben. Er frage deswegen immer gleich bei den Zeichnern an, was denn auf dem Titelbild sei. Die fragten dann zurück, was denn im Roman stehe. “Das weiß ich doch noch nicht”, meinte der Leo dann leicht verzweifelt. Er brauche das Bild ja grade, weil er noch nicht wisse, worum es gehe.
Hartmut meinte dann, im Exposé stünde ja schon eine Menge. Aber Leo meinte, da müsse man sich nicht dran halten. Das ginge “frei” doch viel besser. Wenn da stehe, dass der Autor an dieser Stelle eine eigene Handlung verfolgen könnte, meinte er “Was heißt hier: könnte?” Ein anderes Unikat erwähnte der Leo dann auch noch. Er habe den einzigen Roman geschrieben, unter dem nicht “ENDE” sondern “FORTSETZUNG FOLGT” gestanden habe. Dabei wäre das doch bei jedem Roman eigentlich korrekt …
So ging es launisch immer weiter und wie erwähnt, wurde viel gelacht und viel gescherzt. Das kann man kaum vermitteln, das muss man gesehen haben. Es war ein gewaltiges Vergnügen, so eine Art von Late Night kann man gerne öfter haben.
Storywettbewerb Garching-Con 8
18. Juli 2009 @ 20:55 von Ralf KönigUm die Frage nach dem Sieger des Storywettbewerbs zu beantworten, hier die Reihenfolge der Sieger mit ihren Stories (laut Conbuch):
1. Platz: Ziska Schmitt – Spuren der Heimat
2. Platz: Andreas Schweitzer – Murus
3. Platz: Jens Olaf Koch – Kosmischer Gipfel
4. Platz: Dieter Bohn – Die blaue Gefahr
5. Platz: Christian Daser – Die Zukunft ist ungewiss und unbestimmt
Negasphäre II
18. Juli 2009 @ 20:43 von Ralf KönigDer zweite Teil ist grade gelaufen und ich muss sagen, ich war begeistert. Vor allem vom Abspann … da stand nämlich der Name Raimund Peter in etwa allen Kategorien in denen heutzutage ein Oscar verliehen wird. Und noch einigen mehr. Es unterstrich noch einmal schön, was da ein Einzelner eigentlich geleistet hat. Die Möglichkeiten sind enorm und wenn man bedenkt, was man daraus machen könnte, hätte man noch ein einigermaßen anständiges Budget dahinter, dann wird man kribbelig.
Aber es hilft nichts, bis auf weiteres sind solche Dinge im eingeschränkten Kreis auf Cons möglich. Aber sonst leider nicht
Schade.
An dieser Stelle möchte ich ein großes Kompliment aussprechen. Eine reife Leistung und zurecht erhielt der Erzeuger dieser Animationen Standing Ovations von allen Anwesenden.
Negasphäre
18. Juli 2009 @ 19:30 von Ralf KönigEs ist natürlich schwierig, die Eindrücke über ein Animationsvideo zu schildern. Man sollte das schon selbst anschauen
. Was man aber sagen kann: Der erste Teil der neuen Arbeit von Raimund Peter ist wieder ein besonderes Ereignis. Es kam sehr gut an, war einer der Punkte, die richtig gut besucht waren. Und der zweite Teil wird in einer halben Stunde über die Leinwand gehen. Für solche Punkte, ist ein Live-Blog natürlich nicht unbedingt ein Ersatz. Einen besseren Eindruck, können wir so leider nicht vermitteln …
Fragestunde und Autogramm
18. Juli 2009 @ 19:12 von Ralf KönigIm Augenblick läuft nicht viel, zumindest nicht so viel berichtenswertes.
Nach dem Programmpunkt über den neuen Zyklus, bei dem man ja nicht so viel neues erfahren konnte, gab es die traditionelle Fragestunde. Allerdings gibt es darüber auch nicht viel zu berichten. Informationen waren eher Mangelware, die Frage nach dem Dimesextatriebwerk kam natürlich auch wieder, ansonsten wurden Eindrücke wiedergegeben und ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Im Augenblick stehen viele Menschen vor dem Tischen, an denen sich die Autoren versammelt haben. Die Autogrammstunde ist wie immer ein wichtiger Programmpunkt auf dem Con. Und wird sicher noch ein wenig dauern.